Whiting Bronze Cape
Wer regelmäßig schöne Trockenfliegen binden möchte und Wert legt auf eine qualitativ hochwertige Hechel, der kommt an den Bälgen von Whiting einfach nicht vorbei.
Die Whiting Bronze Capes bieten Euch eine Vielzahl von Federn für Fliegen in den Größen 24 bis10 im Trockenfliegenbereich und dann könnt Ihr mit den großen Federn am Balg noch Unmengen Wooly Bugger, Meerforellenfliegen oder was auch immer binden.
Whiting liefert hier eine unglaubliche Qualität. Der Preis für einen solchen Balg ist sicherlich nicht gering, gerade wenn man mehrere Farben besitzen möchte von diesen Bälgen. Der Spaß beim Binden, die Qualität und Menge der Federn und die schönen Fliegen, die dabei herauskommen, lassen aber niemals Zweifel aufkommen. You Pay What You Get!
Wer einen guten Freund hat, kann sich den Balg übrigens ganz einfach teilen. Balg umdrehen, ein Lineal in die Mitte legen und mit einem scharfen Cutter nur die Haut durchtrennen und schon hat jeder einen halben Balg, der für viele Fliegenbinder ausreicht.
Beschreibung der Geschichte und Gradierung von Whiting Farms Produkten
Genetische Trockenfliegenhecheln werden seit über 50 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Die ersten Hechelpioniere, insbesondere der legendäre Fliegenbinder Harry Darbee aus den Catskill Mountains und der Anwalt Andy Miner aus Minnesota, waren die ersten engagierten Menschen, die erfolgreich Hähne züchteten und genetisch selektierten, um bessere Trockenfliegenhecheln zu erhalten. Ihre Bestände bildeten die Grundlage für fast alle heutigen genetischen Hechellinien.
Mitte der 1960er Jahre begann Henry Hoffman aus Oregon mit der Zucht der weltweit besten Trockenfliegen-Grizzlys. In den 1970er und 1980er Jahren erlebten Trockenfliegenhecheln einen dramatischen Aufschwung in Qualität und Verfügbarkeit, vor allem angeführt von den Hechelpionieren ihrer Generation, Hoffman, Hebert und Metz. Diese engagierten und einzigartigen Persönlichkeiten bescherten den immer zahlreicher werdenden Fliegenbindern weltweit Trockenfliegenhecheln, von denen ihre Vorgänger Darbee und Miner nur träumen konnten.
1988 schloss Thomas Whiting aus Colorado seine Promotion in Geflügelwissenschaften ab und startete im Frühjahr 1989 ins Hechelgeschäft. Ausgehend von der bekannten Hoffman-Trockenfliegenhechellinie führte er auch Darbee, Miner und andere Sorten ein, um die Farbpalette und die genetische Basis zu erweitern. Das junge Unternehmen Whiting Farms entwickelte sich in den 1990er Jahren zum weltweit führenden Hechelhersteller.
1997 wurde zudem die hervorragende Hebert-Hechellinie erworben, um das Produktangebot von Whiting Farms zu erweitern und zu ergänzen. Darüber hinaus kamen neue, von Dr. Whiting entwickelte genetische Vogellinien auf den Markt, die Federn für andere Arten des Fliegenbindens lieferten. Besonders hervorzuheben ist die Amerikanische Hechel. ein einzigartig vielseitiges Geflügel, das sich hervorragend für Salzwasser, Barsch, Streamer, Steelhead und andere Bindeanwendungen eignet.
Nach zehn Jahren sorgfältiger Studien, Experimente und der Verfeinerung der genetischen Selektion und Haltungssysteme, die für diese anspruchsvollen Hechelbestände unerlässlich sind, haben die Federprodukte von Whiting Farms ein neues Qualitätsniveau erreicht. Der genetische Fortschritt hat sich immer weiter beschleunigt, und die einzigartigen Umwelt- und Ernährungsanforderungen zur Realisierung dieser genetischen Fortschritte wurden von Dr. Tom und den Spitzenmitarbeitern von Whiting Farms immer besser definiert.
Dieses höhere Qualitäts- und Wertniveau erforderte ein Umdenken bei der Sortierung, Verpackung und dem Verkauf trockener Hechelumhänge. Das alte Sortierungssystem mit 1, 2 und 3 ist nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr wird eine olympische Medaillenbezeichnung den Fliegenbindern effektiver dabei helfen, den angemessenen Aufwand zu decken. Im olympischen Medaillensystem sind alle Whiting-Hechelqualitäten von höchster Qualität (d. h. hervorragende Widerhaken, Kiel, Drehung und Gewebefreiheit für außergewöhnliche Hechelkragen). Die Unterschiede zwischen den Qualitäten werden anhand der nutzbaren Federlänge, der verschiedenen Hakengrößen und letztendlich der Gesamtzahl der Fliegen bestimmt, die aus dem Fell gebunden werden können.